Fastiv, 03.03.2022

Gelobt sei Jesus Christus!


Der heutige Nacht war unruhig und wir mussten mehrmals in den Schutzraum gehen. Doch zum Glück sind wir alle am Leben und gesund. Andererseits haben unsere Bäcker die ganze Nacht hindurch Brot für die Männer der Territorialverteidigung und für alle Bedürftigen (vor allem für ältere, kranke und einsame Menschen) gebacken – 300 Brote.


Heute Morgen sind 116 Menschen – Mütter und Kinder – nach Polen (nach Sandomierz und Lublin) evakuiert worden. Das gibt uns ein Gefühl von Schmerz und Freude zugleich. Wir freuen uns, dass Mütter von Kindern mit Behinderungen beschlossen haben, sich auf den Weg zu machen. Sie werden in diesen Tagen sicher und in Frieden leben. Die Gruppen haben die Grenze bereits erreicht und werden in wenigen Stunden auf der polnischen Seite sein. Treffen wir uns weiter!


Für morgen organisieren wir einen weiteren Transport, zu dem wir wieder etwa 100 Personen erwarten. Wir möchten uns bei unseren Freunden – „Chrytatywni na Freta“ – bedanken, von denen wir heute wertvolle Hilfe erhalten haben – unter anderem (und vor allem!) die Palliativmedizin, die Mikołaj und Weronika gespendet haben. Und unsere Freunde aus Tschortkiw und Lemberg schenkten uns fast einen “ Eisenbahnwagon “ 🙂 mit Piroggen, Schweinespeck, Kuchen, Süßigkeiten und Konservendosen. Wir versuchen, alle Produkte, die wir erhalten, zugunsten der Bedürftigen aus der Stadt, der Territorialverteidigung und der Bewohner der angrenzenden Dörfer zu verwerten.


Volontäre aus Winnyzja (die anscheinend nie schlafen, und wir wissen nicht einmal, wie sie es schaffen, sich so schnell zu bewegen!) haben in unserem Zentrum zwei Monate lang Spezialnahrung für Säuglinge gesammelt und Medikamente für das Krankenhaus der Stadt Fastiw gekauft. Morgen gibt es mehr davon!
Wir bitten Euch um Gebete! Wir sind sehr besorgt um die Kinder in den Kinderheimen in der Region Donezk. Und beten Sie besonders für die Evakuierung des Gebäudes für Kinder aus Cherson. Das Schwierigste steht uns noch bevor. Es geht um die Menschen in Mariupol, Cherson und anderen Städten im Osten und Süden, die in diesen Tagen gelitten haben und wo buchstäblich NICHTS mehr übrig ist. Sie werden alle Arten von Hilfe und Rehabilitation benötigen.


Ich danke Ihnen! Ihr seid alle ein großes Wunder Gottes für uns! Möge Gott der Herr Euch beschützen!
Pater Michael Romaniv ОР

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